Sie lag auf der Wiese. Weit und breit keine andere Menschenseele in Aussicht. In ihrem weißen Kleid lag sie da auf der Wiese und der Wind wehte ihr durch die Haare und das Gesicht.
Sie schaut in den Himmel und versank im unendlichen blau.
Ihre Gedanken flossen...und sie verlor eine kleine Träne, die Ihr über die Wange lief und letztendlich auf die Wiese tropfte.
Es war hier so wunderschön und so friedlich. Hier hätte es Ihm sicherlich auch gefallen. Das wusste Sie.
Sie hoffte immer so, dass es Gott gäbe und das er nun an einem besseren Ort sei.
Doch gewiss konnte Sie es nicht wissen. Doch sie hoffte es und wollte es glauben.
Die Sonne streichelte Ihr Gesicht und Sie dachte an Ihn zurück.
Es entwichen Ihr mehr und mehr Tränen. Doch Sie lächelte.
Es waren so schöne Zeiten mit Ihm gewesen, die Sie niemals missen wollte.
Sie waren aber vorbei und das gab Ihr ein Unbehagens Gefühl.
Ihre rot-lockigen Haare wehten sanft im Wind, der Ihr die jenen Tränen aus dem Gesicht wischte, die gerade noch ihr Gesicht anfeuchteten.
Die Sonne schenkte Ihr ein kleines Lächeln.
Sie schloss Ihre Augen und wusste Sie wollte bei Ihm sein. Sie liebte seine zärtlichen Berührungen auf Ihre Haut und in Ihrem Nacken. Sie liebte sein Lächeln in den Augen, wenn er Ihr sagte, dass er Sie liebte. Sie liebte Ihn. Noch heute. Noch so zu vergangener Zeit.
Sie wusste es wäre besser für Sie, wenn Sie bei Ihm wäre. Doch sie zweifelte, weil Sie nur glaubte, dass es nach dem Tod noch etwas gäbe.
Doch dann erinnerte Sie sich an seine letzten Worte...Er würde immer bei Ihr sein. In Ihrem Herzen.
Sie schaute in die Sonne. Sie blendete Sie. Sie stand auf, drehte sich im Kreis und schaute dabei in den blauen Himmel. Ihr fiel auf das auch die letzte Wolke sich verzogen hatte.
Sie fing an zulaufen. Weiter und weiter und sprang die Klippen in die raue See herunter.
Sie lächelte und wusste, dass alles gut werden würde. Sie wusste es.
In trauriger Stille
fiel sie nieder in das unendliche Loch
ihres bitterkalten Herzen.
Durchbohrt von dem stummen Schrei der Lüge
zerbrach Sie.
Verloren, verdammt und Vergessen
wart der Schmerz.
So eisig zog der Wind über ihr
stilles Grab.
In trauriger Stille#fiel Sie nieder
in das vergessene Loch der
Unendlichkeit bis in die Ewigkeit.